
Laut einer Konsumforschungsstudie besitzt die durchschnittliche deutsche Frau ab 18 Jahren 8,4 Taschen. Allerdings scheiden sich auch bei Frauen die Geister bei der Frage, welche Tasche man ‘unbedingt haben muss’.
Vor allem was das Alter anbelangt ist der Trend interessant. So besitzen vor allem Frauen zwischen 25 und 34 Jahren statistisch betrachtet die meisten Taschen, nämlich 17,4 Stück. Ein Erklärungsansatz dafür ist, dass in diesem Alter das Modebewusstsein besonders stark ausgeprägt ist, zugleich besteht während dieses Zeitrahmens ein hohes Maß an frei verfügbarem Einkommen (noch keine Kinder, gerade voll berufstätig).
Mit zunehmendem Alter sinkt bei den meisten Frauen das Modebewusstsein und es setzen eher praktische Überlegungen ein. Auch dies ist durch die etwaige Gründung einer Familie (Einkäufe, Erledigungen) erklärbar. Im Alter von 35 bis 49 Jahren besitzen Frauen daher wieder etwas weniger Taschen (11,8 Stück), diese sind aber oft hochwertiger und größer.
Vor allem in der Generation 60+ setzt sich dieser Abwärtstrend fort und erreicht mit 4,4 Taschen einen vorläufigen Tiefpunkt. In diesem Alter gibt es auch verstärkt den Trend, seine Lieblingstasche mehrfach zu besitzen, falls einmal eine kaputtgeht und man sie im Laden in dieser Form nicht mehr nachkaufen könnte.
© Franco Deriu – Fotolia.com


